Perspektivwechsel

Projekttage gegen Antisemitismus

Gemeinsam geht es auf eine Entdeckungsreise. Wir lernen jüdisches Alltagsleben kennen, erarbeiten uns angemessene Strategien bei antisemitischen Vorfällen und diskutieren lösungsorientiert die Folgen von Diskriminierungen für unser gesellschaftliches Miteinander.

Dabei beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:

  • Was bedeutet es, jüdisch zu sein, und welche Unterschiede gibt es zu anderen Weltreligionen?
  • Was hat das Judentum mit dem Staat Israel zu tun und dürfen wir als Deutschland die Politik Israels kritisieren?
  • Wo beginnt Antisemitismus und welche zeitgenössische Formen sind derzeit verbreitet?
  • Was löst antisemitische Diskriminierung bei Betroffenen aus und wie können wir in solchen Situationen schlagfertig reagieren?
  • Inwiefern lassen sich die Muster hinter antisemitischen Vorurteilen auch auf andere Formen von Diskriminierung übertragen?

Projekt

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sächsischer Schulen werden zu einem Perspektivwechsel eingeladen, um das Judentum besser zu verstehen und gegen Antisemitismus couragiert einzustehen. Im Jahr 2026 kreieren sie Plakate zu antisemitischen Vorfällen, inszenieren ein couragiertes Einschreiten dagegen und reflektieren dazu in Tagebuchaufzeichnungen. Sie ordnen den Nahostkonflikt ein und hinterfragen die menschenverachtenden Argumentationsmuster von Antisemitismus, um diese auf andere Diskriminierungsformen zu übertragen.

Die aus 10 zweitägigen Workshops bestehende Veranstaltungsreihe des Vereins Zeitgeist e.V. wird im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" gefördert und durch Prof. Dr. Ireneusz P. Karolewski (Universität Leipzig) sowie Prof. em. Dr. Heinz Kleger (Universität Potsdam) wissenschaftlich begleitet.

Die Jugendlichen üben sich in Empathie und Toleranz und werden zu einem aktiven Verhalten gegen Antisemitismus motiviert. Mehr…

Die Schülerinnen und Schüler erfahren über das Judentum und werden für Anisemitismus sensibilisiert. Mehr…

Toleranz soll Schule machen! Wir kehren im Folgejahr an die Schulen zurück, um die Projekttage gegen Antisemitismus zu etablieren. Mehr…

Die Jugendlichen wechseln die Perspektive - zu den Weltreligionen, zu antisemitische Diskriminierungen und zum Nahost-Konflikt. Mehr…

Die Workshops werden von einem Team von erfahrenen Referentinnen und Referenten geleitet. Mehr…

Lokale Medien sind eingeladen, um von den Workshops zu berichten, damit möglichst viele Menschen davon erfahren. Mehr…

Mitmachen

Du bist Schülerin oder Schüler bzw. Sie sind Lehrerin oder Lehrer an einer Schule in Sachsen mit Interesse an einer Teilnahme an unserem Projekt? Gerne kommen wir an Eure bzw. Ihre Schule, um einen Projekttag gegen Antisemitismus kostenfrei durchzuführen (Programm, Flyer). Schreib bzw. schreiben Sie uns: info@zeitgeist-bildung.de.